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Buch: Offline



Offline
Arno Strobel
Fischerverlag
14,99 €
368 Seiten
VÖ 25.09.2019

Lesezeit: 4 Abende
Suchtfaktor: 5/5
Empfehlung: ✓


Klappentext
Fünf Tage ohne Internet. Raus aus dem digitalen Stress, einfach nicht erreichbar sein. Digital Detox. So das Vorhaben einer Gruppe junger Leute, die dazu in ein ehemaliges Bergsteigerhotel auf den Watzmann in 2000 Metern Höhe reist. Aber am zweiten Tag verschwindet einer von ihnen und wird kurz darauf schwer misshandelt gefunden. Jetzt beginnt für alle ein Horrortrip ohne Ausweg. Denn sie sind offline, und niemand wird kommen, um ihnen zu helfen …

Was ich denke
Digital Detox? Nicht erreichbar sein? Jau, wäre ich manchmal auch gerne. Die Charaktere sind das, was wir alle irgendwie sind: dauererreichbar, ständig mit Nachrichten und Informationen überflutet und die Abenteuerreise in das Bergsteigerhotel soll das durchbrechen. Klingt spannend. Mich selber hat der Titel angesprochen. Da steht auf einem Handybildschirm einfach nur offline. Wie gesagt, ich wäre es gerne manchmal. Buch also mitgenommen und erstmal ins Regal gestellt. Irgendwann angefangen zu lesen. Und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Die ganz Zeit über fragt man sich, wer war es? Was verheimlichen die Teilnehmer voreinander oder was hat es mit den Hausmeistern auf sich? Zwischendrin bin ich tatsächlich dem Täter auf den Leim gegangen. Dann glaubte ich wieder an einen Täter außerhalb des Kreises der Reisegruppe. Doch die Wendungen und eingeschobenen Kapitel erschließen sich einem erst zum Schluss. Die Aufdeckung des Täters? Überhaupt nicht vorhersehbar aber in sich sehr schlüssig.
Sämtliche Charaktere haben eine Vorgeschichte, die Stückchen für Stückchen enthüllt wird. Irgendwie war ich mittendrin, konnte die Reaktionen der einzelnen Personen nachvollziehen und spürte ihre Angst.
Das Buch fesselte, von der ersten bis zur letzten Seite und dass ich es bei meinen Eltern liegen lies, war ein abendliches Desaster.
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Sternenruferin

Marie-Louise, Arbeitet mit psychischer Erkrankung in einer Werkstatt für behinderte Menschen, Mediengstalter, Peer Berater, Borderline und Spaß am Leben. Musik, Bücher und Schreiben vervollständigen den Haushalt mit Mann, zwei Katzen und zwei Schlangen.

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