Amitiyville Haus
Mythen und Legenden

Ocean Avenue 112, Amityville, New York

„Bitte! Sie müssen mir helfen! Ich glaube meine Mutter und mein Vater wurden erschossen.“

13. November 1974. Ein junger Mann sitzt vor einem Fernseher. Plötzlich steht er auf, greift sich das Gewehr seines Vaters und löscht seine gesamte Familie aus.
Erst die Eltern in ihrem Schlafzimmer, dann seine vier Geschwister in den Kinderzimmern.
Er ist vom Teufel besessen.

„Als ich anfing, konnte ich einfach nicht aufhören. Es ging so schnell.“

Amtiyville Horror

Diese Geschichte erzählt der Film Amityville Horror – in verschiedenen Ausführungen und verschiedenen Varianten kommt die Geschichte des wohl bekanntesten Geisterhauses immer wieder in die Kinos. 

Was genau geschah, ist bis heute ein Rätsel. Sicher ist nur, Ronald DeFeo Jr. hat seine Familie ausgelöscht. Die moderne Legende besagt, der Teufel hätte es ihm befohlen. 
Ronald DeFoe Jr. erklärte irgendwann, dass Stimmen im Haus ihn dazu gezwungen hätten, seine Familie zu ermorden.

Dass ein Mord in einem Haus geschieht, ist leider immer wieder Alltag und je älter ein Haus ist, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass dort jemand einen frühen Tod fand. Dennoch werden diese Häuser weiterverkauft und weiter von Menschen genutzt. Ganz normaler Alltag überall auf dieser Welt.

Von Alltäglichem zum Horror

Und so auch mit dem Haus an der Ocean Avenue. Am 18. Dezember 1975 zog die Familie Lutz in das Haus ein. Nach einer frischen Renovierung wollte die Familie hier ein gemütliches zu Hause schaffen. Die Eltern Kathy und George, und Kathys drei Kinder wollten ein Traumhaus. Es wurde ein Albtraum.
Ein 28 Tage andauernder Albtraum.

Was geschah in dieser Zeit? 

Bevor Familie Lutz in das Haus einzog, ließ sie es von dem Priester Ralph J. Peccoraro segnen. Doch schon er bekam die erste paranormale Begegnung zu spüren. Eine Stimme verlangte von ihm „Get Out“ (verschwinde).

Dies war der Beginn einer Reihe paranormaler, verstörender Ereignisse in dem Haus an der Ocean Avenue.

Paranormale Aktivitäten

Zeugenaussagen berichten von Stellen im Haus, die nie richtig warm wurden, merkwürdige Geräusche weckten nachts die Familie und obwohl es Winter war, flogen große Fliegenschwärme durch das Haus.

Eine nicht nachweisbare, aber ebenso paranormale Erscheinung war das Verhalten der Familie: alle wurden gereizter, die Kinder wurden aufmüpfiger, die Stimmung verschlechterte sich von Tag zu Tag. 

Der Vater, George, wachte fast jede Nacht zwischen 3 Uhr und 3:15 Uhr auf – die Tatzeit der Morde. Die Kinder schliefen nur noch auf dem Bauch, obwohl sie es vorher nicht getan hatten.
Die jüngste Tochter, Missy, fing plötzlich an sich mit einer unsichtbaren Freundin namens „Jodie“ zu unterhalten. Später beschrieb sie Jodie als Schwein mit roten Augen. Kurze Zeit später wurden Schweinespuren im Schnee gefunden.

Rote Wände, grüner Schleim

Weiter wird berichtet, dass es einen geheimen Raum gab. Rote Wände, unerklärliche Bissspuren und grüner Schleim, der an den Wänden klebten, zeichnete ihn aus.
Eine erneute Segnung durch einen Priester machte alles nur noch schlimmer.

Und so zog die Familie am 14. Januar 1976 fluchtartig aus dem Haus aus und kehrte niemals zurück.

Marvin Scott wollte mit einem Kamerateam sowie verschiedenen Parapsychologen und Hellsehern das Haus untersuchen. 20 Tage nach dem Auszug der Familie Lutz. Er selber fühlte in dem Haus ein „überwältigendes Gefühl von Traurigkeit und Depression“.

Auch wenn das Team nichts außergewöhnliches entdecken konnte, eine Kamera, die sie im zweiten Stock aufgeestellt hatten, schoss ein unerklärliches Foto: ein Kind. In einem leeren Haus.

Seitdem haben einige andere Familien in dem Haus gewohnt, jedoch wohl keine paranormalen Phänomene erlebt. Stimmt das? Oder verschweigen sie es?

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Sternenruferin

Marie-Louise, Arbeitet mit psychischer Erkrankung in einer Werkstatt für behinderte Menschen, Mediengstalter, Peer Berater, Borderline und Spaß am Leben. Musik, Bücher und Schreiben vervollständigen den Haushalt mit Mann, zwei Katzen und zwei Schlangen.

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