Wenn die Welt verschwimmt - Dissoziationen

Wenn die Welt verschwimmt – Dissoziationen

Wenn die Welt verschwimmt – das Blickfeld verschwimmt, irgendwie fühlt sich der Körper komisch an, vielleicht steht man neben sich. Die Gedanken sind auf genau einen fixiert, äußerliche Reize werden kaum noch bis gar nicht wahr genommen – Dissoziationen. Der teilweise oder vollständige Ausfall von psychischen Funktionen ist nicht nur anstrengend sondern kann unter Umständen …

Selbstverletzendes Verhalten Borderline

Selbstverletzendes Verhalten der Borderliner

„Borderliner – das sind doch die, die sich selber verletzen.“ – Hand hoch, wer es so oder so ähnlich gehört oder gesagt hat. Wenn ich jetzt wirklich erhobene Hände sehen könnte, wären es Einige. Denn Borderline wird immer noch gerne auf die Selbstverletzung reduziert. Selbstverletzendes Verhalten gilt als das markanteste Merkmal dieser Erkrankung, und doch …

Borderline Anspannung ist messbar

Borderline – Anspannung ist messbar

Wer sich als Borderliner kennen lernen will, muss vor allen Dingen eines kennen lernen: seine eigene Anspannungskurve. Denn die Anspannung bestimmt oft genug die eigene Laune und wie wir mit unseren Mitmenschen umgehen. Mehr noch, sie kann nicht nur ein Merkmal sondern auch ein Auslöser für selbstverletzendes oder destruktives Verhalten sein. Und auch wenn ich …

DTB Therapie nicht alleine sein

DBT Therapie – Und plötzlich war ich nicht mehr allein

Wenn man begreift, dass man nicht alleine mit seinem Problem ist, ist das die wertvollste Erfahrung, die man machen kann – auch in der DBT Therapie. Eine mittlerweile gut funktionierende und anerkannte Therapie bei Borderlinern ist die DBT Therapie. Obwohl der Begriff jetzt schon wieder doppelgemoppelt ist. DBT bedeutet Duale-Behaviour Therapie, auf deutsch Duale Verhaltenstherapie. …

peer-im-tandem-erste-beratung

Peer im Tandem IV – Beratung auf Augenhöhe

Peer Beratung im Tandem ist Beratung auf Augenhöhe – in diesem Artikel erzähle ich euch, was genau das ist und hier berichte ich von den ersten Beratungen. Nach den Seminartagen musste ich fünf Beratungsgespräche mit meinem Tandem-Partner absolvieren, bevor ich alleine beraten durfte. Die habe ich schon seit längerer Zeit hinter mir und berate mittlerweile …

werkstätten mindestlohn behinderte

#Stelltunsein – Mindestlohn in Werkstätten – meine Meinung

Derzeit macht eine Petition von sich reden, in der es hauptsächlich darum geht, dass Menschen in Werkstätten den Mindestlohn erhalten sollen. Ich arbeite in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Und ich habe eine Meinung dazu. Wer jetzt erwartet, dass ich die Petition über den grünen Klee lobe und sie voll und ganz befürworte, liegt …

Auf dem Drahtseil: Was fühle ich?

Eine immer wiederkehrendes Problem bei meiner Erkrankung ist die Gefühlslage oder die Gefühlswelt im Gesamten. Jahrelang bestand meine Gefühlswelt aus drei Gefühlen: Wut, Depression, Manisch. Das war es. Ich schwankte zwischen diesen Drei Zuständen. Und das meist im Sekundentakt. Dass das problematisch ist, kann sich jeder denken. Wut kostet Kraft, manische Episoden ebenso, das führt …

„Ich wünschte, ich würde im Rollstuhl sitzen.“ – Wenn die Behinderung unsichtbar ist

Dass ich behindert bin, sollte dem geneigten Leser dieses Blogs mittlerweile bekannt sein. Doch warum dieser krasse Satz in der Überschrift? Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: man sieht mir meine Behinderung nicht an. Von vielen kommt jetzt sicherlich der Satz, dass ich darüber froh sein solle. Bin ich auch. Auf der einen Seite. Auf …

Graue Wolken und Dementoren im Kopf

Viele Menschen beschreiben auf viele Arten ihre Depressionen. Von Antriebslosigkeit ist da die Rede, davon, dass es nichts Schönes gibt, dass man sich zu nichts aufraffen kann. Selbst das aufstehen aus dem Bett fällt schwer. Es gibt so viele Berichte über Depressionen, warum also noch einer? Vielleicht für mich, um aus der Depression heraus zu …

Auf dem Drahtseil – Leben mit Borderline

Im Jahr 2007 habe ich die Diagnose „Emotional Instabile Persönlichkeitsstörung des Types Borderline“ bekommen. Es war eine Mischung aus Erleichterung und Entsetzen. Erleichterung, weil ich plötzlich wusste, dass ich krank bin, dass jemand Ahnung davon hat, was ich erlebe und durch mache, dass das, was mein Leben erschwert, zum Teil unmöglich macht, einen Namen hat …